Es war wohltuend, dass Bischof André Weidmann die Gelegenheit nutzte und nochmals viele Gedanken aus dem Gottesdienst des Stammapostels Jean-Luc Schneider vom vergangenen Sonntag aufgriff. Nachfolgend nur zwei davon:
Die Freude an der guten Nachricht: Jesus gab seinen Aposteln den Auftrag, den Glauben an seine Wiederkunft stets wach zu halten. Die Apostel sollen den Gläubigen helfen, die Freude an der guten Nachricht des Evangeliums von der Gnade, der Liebe und der Versöhnung, die Gott uns in Jesus Christus schenkt, zu stärken. Er bezog diesen Auftrag aber auch auf sich und auf uns alle. Ein fröhlicher Glaube ist eine wertvolle Kraft und Stärke in unserem Alltag, der aus Licht und Schatten besteht.
Die christliche Natur: Ein Mangobaum bringt Mangofrüchte. Es ist selbstverständlich, dass er keine anderen Früchte bringt. Dies ist in seiner Natur verankert. Auf uns Christen übertragen bedeutet es, dass wir die Früchte des Glaubens und keine anderen Früchte bringen. Dies soll in unserer Natur verankert sein. Christus hat es uns vorgelebt, er ist unser Vorbild in unserem täglichen Leben.
Wenn sich Kinder freuen, dann leuchten ihre Augen. Gerade in der bevorstehenden Weihnachtszeit dürfen wir dies immer wieder erleben. Die Freude am Evangelium und an der Kraft der Liebe soll unser Licht leuchten lassen.
Das Busslied, das die Gemeinde gesungen hat, beschreibt dies ebenfalls schön:
Besinne dich und stehe stille,
denk über deinen Zustand nach!
Noch ist für dich der Gnaden Fülle,
sei nüchtern über dich, sei wach!
Komm heute, komm mit feinem Sinn.
Gib ganz dein Herz dem Heiland hin.
(Liederbuch Nr. 91, 2. Strophe)