An diesem Sonntagmorgen spielte das Blockflötenorchester des Bezirkes, das durch ein Streichquartett ergänzt wurde. Die Lieder der Deutschen Messe von Franz Schubert begleiteten die Liturgie des Gottesdienstes. Vorgängig wurde die Gemeinde mit Stücken von Wolfgang Amadeus Mozart eingestimmt.
Die Lieder der Deutschen Messe von Franz Schubert werden von vielen Chören gerne gesungen und wer kennt sie nicht:
Zum Eingang - Wohin soll ich mich wenden
Zum Gloria - Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe
Zum Evangelium und Credo - Noch lag die Schöpfung formlos da
Zum Offertorium - Du gabst, o Herr, mir Sein und Leben
Zum Sanctus - Heilig, heilig, heilig ist der Herr
Nach der Wandlung - Betrachtend Deine Huld und Güte
Zum Agnus Dei - Mein Heiland, Herr und Meister
Schlussgesang - Herr du hast mein Fleh'n vernommen
Das Gebet des Herrn - Anbetend Deine Macht und Grösse
Dem dienstleitenden Geistlichen gelang es, die Lieder und deren Kerngedanken in die Predigt so einzubauen und aufzunehmen, dass das wohltuende Wirken des Heiligen Geistes sicht- und spürbar wurde.
Der Klang eines Blockflötenchores ist etwas ganz Besonderes. Es ist ein homogener Sound von den tiefen Bässen bis zu den Höhen im oktavierten Sopran. Im Weiteren öffnete die gelungene Kombination mit einem Streichquartett die Spannbreite der Dynamik von sehr feinen bis kräftigen, jubelnden Klängen.
Mit einem herzlichen Applaus wurde das Musizieren zum Abschluss verdankt und gewürdigt.